Op der Schmelz Dudelange

Beim städtebaulichen Wettbewerb „Schmelz Dudelange“ bestand der Wunsch, in der Nähe des Stadtzentrums ein dieses ergänzendes, attraktives, durch Kultur- und Freizeitangebote geprägtes „Subzentrum“ entstehen zu lassen. Zur Schaffung eines lebendigen neuen Viertels wurde eine Nutzungsmischung vorgesehen, bei der Kultureinrichtungen mit zentrumsnahen, besonderen Wohnformen sowie mit Einkaufsmöglichkeiten, Büros und einer Mehrzweckhalle vermischt wurden.

Das Städtebaukonzept orientierte sich an den beiden umschließenden Verkehrsachsen, schloss durch zwei Kanten bildende Baustränge im Innern den motorisierten Verkehr weitestgehend aus und stärkte den öffentlichen Verkehr. Der dazwischenliegende Raum entwickelte sich von einem urbanen «Garten der Industriekultur» an den alten Wasserbecken zu einem weitläufigen Park Richtung Süden. Der westliche Bebauungsstrang markierte im nördlichen Abschnitt durch seine Geschossigkeit (bis zu 6 Etagen) und mit Einzelhandelsnutzung im Erdgeschoss das Zentrum und bildete ein klares Gegenüber zum industriellen Gebäude- und Bassinbestand. Nach einer Öffnung schloss der südliche Abschnitt mit verschiedenen Wohn und Gewerbeeinheiten an.

BauherrVille de Dudelange et Fonds de Logement
ProgrammeRäumliches Strukturkonzept
LieuRoute de Thionville, L-3414 Dudelange
Fläche377.665 m2
FertigstellungWettbewerb 2009