Das Wohnquartier, für das heute der Grundstein gelegt wurde, zeichnet sich durch eine besonders intensive und vom Auftraggeber gezielt geförderte Auseinandersetzung mit den verschiedensten Aspekten der Nachhaltigkeit aus: im Sinne des Prinzips Cradle-to-Cradle wird nicht nur auf demontierbare, wiederverwendbare, gesunde und hinsichtlich Unterhalt und CO2-Bilanz günstige Baustoffe Wert gelegt, sondern auch auf eine flexible Um- und Nachnutzbarkeit der Räumlichkeiten selber. Vielfältige Gemeinschaftsflächen fördern die Interaktion zwischen den Bewohnern und die Bindung an das Quartier. Durch neue Wohnformen wie Work-Life-Appartements werden Arbeitswege vermieden und das Quartier auch tagsüber belebt. Erdgeschossige Sondernutzungen aktivieren die angrenzenden Freiflächen.